Through the Breach

Santa De Luaza
SL Marcus

Teilnehmer:
Perdita O (Sven)
Rebecca (Becky) St.Claire (Bernie)
Maria MacMahon (Matze)
Edwin Epps (Alex)
Sing Shing Ten (Moritz)

Der Job.

Die letzten Wochen habe ich ein wenig dabei geholfen, die Kneipe des Holländers wieder aufzubauen. Außerdem hab ich daran gearbeitet meine Schulden bei der Lady zu begleichen und ein paar Extraschichten gemacht. Habe ich auch gut gebrauchen können, um mich anzulenken und ich bin froh, dass ich den Chinesen eine Weile nicht gesehen hab – die Wäsche haben unsere neuen Mädels bringen müssen. Die neuen Mädels waren auch eine gute Ablenkung – musste ihnen ja die Gegend zeigen, Malifaux zeigen und wo sie hingehen können und wo nicht. Nicht gut, wenn sie in der ersten Woche gleich verschwinden würden.

Im „Branden Hollander – Hed Bladderdeeg“, wie er sich jetzt neu nennt, hat ein komischer Schnösel nach Begleitschutz gesucht. Ziemlich breit gebaut, sieht eher aus wie ein Arbeiter, verhält und kleidet sich aber wie einer, der sich für was Besseres hält. Edwin Epps. (Dachten zuerst er heißt Ape, weil Perdita das immer gesagt hat.) Der Wirt hat ihn an PerditaO verwiesen, die gerade vorbeigelaufen war, auf einer ihrer Besorgungsgänge für Inventor Ghost. Er hat nämlich auch nach ner Flüssigkeit gesucht, die für Maschinen wichtig ist, und Ghost hat sowas nunmal. PerditaO hat dann eine Possé zusammengestellt im Auftrag des „Herrn“, und ihre Bekannten abgeklappert.

Herausgekommen ist dabei ein bunter Haufen – komischerweise alles nur Frauen: Maria, Sing Shing Ten, PerditaO und ich, und natürlich noch zwei Extrabegleiter damit wir auch sieben sind, wie sich das für eine Possé gehört. Hat zumindest PerditaO gemeint. Bisher waren wir uns nur bei Ghost begegnet, mal sehen, was sie sonst so kann, immerhin lebt sie noch – wenn man leben sagen kann. Na gut, was sonst. Nennen wir es leben. Gibt nunmal echt einiges Verrückteres hier in Malifaux.

Auf jeden Fall geht die Reise nach Santa De Luacza. Liegt ein Stück weit im Norden außerhalb von Malifaux City. Das erste mal das ich raus komme aus der Stadt – wenn man die Geisterwelt und die Katakomben nicht mitzählt. Nahezu fast unheimlich die Stille da draußen. Aber irgendwie auch mal ganz schön. Wenn es nicht so gefährlich wäre, würde ich hier gern mal ein paar Tage einfach unter dem Sternenhimmel allein schlafen. Eine lange Reise mit dem Zug und dann noch ein paar Tage durch die Steppe zu Fuß, weil der gute Kerl knauserig ist, wie sonst was. War ein gutes Stück Arbeit einen akzeptablen Lohn rauszuhandeln, ohne dass man drauf zahlt. Er will dort einen Freund besuchen, und ihm zwei Fäschen Stutenmilch und eine Flasche von dem Schmiermittel mitzubringen. Mehr hatte er uns mal nicht gesagt, was wir ihm dann später auch noch ein paarmal unter die Nase gerieben haben – zu Recht! Der Kerl hat uns so einiges nicht erzählt, was in dem Brief stand, den er von seinem Freund bekommen hat. Wäre sinnvoll gewesen.

Zumindest nach Santa de Luaca sind wir schon mal unbekümmert gekommen. Allerdings war die Stadt leer. Eine Geisterstadt, also ohne Geister- zumindest hofften wir das zu dem Zeitpunkt noch. Alle Häuser waren leer, keine Hinweise was passiert war. Keine Leichen, keine Kampfspuren, nichts. Erst als Perditas Ratte bei der Suche nach Hinweisen in eine Rattenfalle getappt war, und sie die Ratte hinter dem Haus begraben wollte (schon ein wenig komisch die kleine..), hat sie eine Leiche gefunden. Flach und nicht erkenntlich direkt unter der Sandoberfläche. Echt merkwürdig. Keine Schaufelspuren. Unser temporärer Chef ist völlig ausgeflippt. Hat wohl noch nicht arg viel Tote gesehen. Eindeutig neu in Malifaux. Ein Wunder dass er noch lebt. Als wir uns das noch genauer ansahen, um zu verstehen was hier passiert war, sprang ein Monster aus dem Boden. Perdita, Sing und Mr Epps konnten sich gerade noch ins Haus flüchten, das Ding war verdammt schnell.

Wir verbarrikadierten uns und beobachteten. Aber nichts geschah und nichts war zu sehen. Daraufhin schnappten wir uns den Brief vom Chef und lasen mal genau was da geschrieben war. Sein Freund meinte, dass hier was passiert wäre und dass er was Interessantes für Epps hier hätte. Konnten leider nichts finden, außer einer Kiste guter Whiskey, und eben die Monster. Ob er die gemeint hat? Seine erbärmliche Werkstatt konnte er ja wohl nicht meinen. Eher Hobbywerkstatt.

Egal. Wir suchten nach Überlebenden und einem besseren Platz uns zu verbarrikadieren. Die Monster sind nämlich immer wieder schnell aus dem Boden gebrochen und genauso schnell wieder drin verschwunden, als könnten sie im Boden schwimmen. Die Häuser haben sie dann auch immer wieder schnell überrannt und verwüstet, in denen wir uns verschanzt hatten, bis wir dann in die Kirche kamen – das einzige Steinhaus. Inzwischen waren wir auch gut verletzt, und die gute Sing mussten wir in die Kirche schleppen. Konnte ihre Blutung aber stoppen, bevor sie uns ausgeblutet ist. Ich selbst hab irgendwas in die Augen bekommen und konnte nur noch sehr verschwommen sehen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Platz, um uns mal zu erholen und auszuruhen, fanden wir in der Kirche eine Kellerluke. Die führte erst in einen normalen Keller, und dann in natürliche Höhlen. Die führten zu einem Art Insektenstock aus Erde mit eben jenen komischen Kreaturen. Die ganze Stadt war unterhöhlt. Entweder die Stadt hatte echt Pech damit, dass sie zufällig genau auf dem Stock gebaut wurde, oder die kamen erst später und haben sich hier eingenistet. Naja, Pech hatte die Stadt wohl so oder so.

Wir hatten eine neue Idee und diese auch gleich umgesetzt. Maria hat die Kontrolle über eines der Monster übernommen. Ihm die Kiste Nitroglycerin in die Pranken gedrückt, die wir in der Hobbywerkstatt gefunden hatten und dann haben wir das Vieh durch die Kellerluke zu seinem Bau geschickt. Mit dem Befehl, die Kiste fallenzulassen, sobald er in der Mitte vom Bau ist. Wir haben uns so schnell es ging verdrückt und sind so weit es ging aus der Stadt gerannt. Keine Minute zu früh, denn es gab dann einen lauten Knall, eine Staubwolke und als sich die Staubwolke gelegt hat, war die Stadt verschwunden und nur noch ein Krater war zu sehen.

Ohne weitere Vorkommnisse kamen wir dann wieder zurück. Halbwegs ok, keiner tot. Also ein voller Erfolg, zumindest für uns. Wir haben unsere Bezahlung kassiert, unser kurzzeitiger Chef ging leer aus – mit seinen Whiskeyflaschen haben wir zum Sieg und Überleben angestossen.

Was mich etwas wurmt, dass wir der mysteriösen Nachricht nicht nachgehen konnten, die ich am Fluss gefunden hatte. In einer Flasche war eine Hilfenachricht. Aber ganz ehrlich bin ich nicht sicher, ob das nicht wieder nur eine Neverborn-Falle war, wie damals das gemütliche Haus oder die warem Decke… wer weiß. Wenn da jemand war, dann ists jetzt vermutlich zu spät…

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Bad Blood
SL Matze

PROLOG

Die Charaktere erleben ihren ersten Schnee in Malifaux – Manche von ihnen den ersten in ihrem Leben. Und während sie abends auf dem Weihnachtsmarkt – teilweise – koscheren Aktivitäten nachgehen, werden sie bestohlen.
Sie wetzen los, um den dreisten Dieb zu greifen! Ein Kind, nicht ganz zwölf Jahre alt.
Hazel Green. Sie lebt in einem Arbeitshaus in den östlichen Slums (Die westlich von Downtown liegen…) und muss, um Strafen zu vermeiden, Geld heranschaffen. Genau wie auch die anderen Kinder im Haus. So weit also eine ganz normale Aufbewahrungseinrichtung für streunende Kinder. Richtig? Richtig.

Falsch! Denn hier müssen die Kinder nicht nur anständiger, zermürbender und gesundheitlicher Lohnarbeit nachgehen, sie werden auch zum Stehlen und Betteln angehalten! Und… sie wollen selbst Geld sammeln. Um Erwachene anzuheuern. Erwachsene, die ihre in immer größerer Zahl verschwindenden Freunde aufzuspüren.

ABENTEUER

Die Charaktere begeben sich zum Arbeitshaus in die östlichen Slums. Sie kommen in der frühen Nacht an und machen sich an die heimliche Erkundung des Arbeitshauses. Sie durchsuchen die Wohnräume der ‘Erzieher’, die sich im Essenssaal aufhalten sowie der Besitzerin. Danach legen sie sich auf die Lauer, um dem Kinderräuber aufzulauern.

[Fortsetzung folgt]

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Whiskey on fire
SL Sven

Teilnehmer:
Maudeyan Li-Sheng
Chana Rothschild
Maria McMahon
Vadim
Rebecca (Becky) St.Claire

Wir brachten Vadims Leiche zurück ins Arbeiterviertel. Die haben das dann der Gilde gemeldet, weil alle Toten dort gemeldet werden müssen. Sie würden ihn abholen. Maudeyan hat dann aber ein merkwürdiges Gefühl… als ob Vadim nicht leer wäre. Als ob er noch da wäre – bei uns. Seine Präsenz. Ich erinnerte mich an Frau Schmidt. Sie war ein Medium und konnte mit Geistern sprechen.

Da keine Zeit mehr war, hat Maudeyan einen anderen Toten besorgt, in Vadims Sarg gelegt und Vadim haben wir zu Frau Schmidt geschleppt. Sie holt Vadims Geist zurück, weil er noch nicht weg war. Er hatte noch eine Bindung und feste Aufgabe hier – Dunja. Außerdem hat sie noch gesehn, dass bei Vadim, Maria und mir Rachgeister schwebten und uns ärgerten. Wir mussten sie loswerden, bevor was Schlimmeres passieren würde. Sie meinte, dass man irgendwann wahnsinnig würde. Vadims Geister konnte sie gleich vertreiben, die bei Maria und mir waren stärker und mehr. Vadim geisterte nun also wieder hier herum. Und ich war etwas erleichtert, dass er mir nicht böse war. Immerhin war ich irgendwie an seinem Tod mitschuld. Aber er meinte, es war nicht meine Schuld. Es ist passiert. Fertig. Ganz so einfach wie Vadim konnte ich das nicht sehen. Dennoch war ich etwas erleichterter.
Wir zogen also vorübergehend in ein leerstehendes Haus, weil die Geister um uns herum, immer wieder was umwarfen und kaputtmachten. Bevor sie eine Laterne umwerfen konnten, mussten wir weg. Die Lady hat uns beiden einen großen Vorschuss gegeben, weil Frau Schmidt Talismane für uns hatte, die zumindest vorübergehend das Problem lindern würden. Maudeyan wollte wohl etwas abzocken, denn er hat uns den Vorschlag gebracht mit einem Preis, zu dem er es von ihr besorgt hätte.

Als wir im Saloon die Straße herunter- neben dem Lotus, das Saloon des Holländers – Lärm hörten haben wir nach dem Rechten geschaut. Ich war in der Stimmung Leute zu verprügeln – hätte ich mal lieber nicht getan. Kaum dort, gab es wirklich eine Schlägerei. Ein kleiner Mob hat die Flaschen zerschlagen und gegen den Alkohol gewettert. Sie waren dabei den ganzen Saloon zu zerlegen. Wir wollten sie nur rausprügeln, dabei gab es irgendwie Feuer und der Saloon brannte nieder. Ich habe gerettet wen ich konnte. Für ein paar war es zu spät. Maudeyan hätte ich am liebsten eine rein gehauen, als er meinte, er müsse eine der verbrannten Leichen vor meine Füsse legen und dann auch noch vor unsere Unterkunft schleppen. Gerade Maudeyan, der durch die Straßen läuft und arme sterbende Seelen in sich aufsaugt, und ihnen damit die letzte Chance auf ein Leben nach dem Tod nimmt. Ich wette er hat die Seele des Mannes, den er vor mich schleppte auch mit Vergnügen und ohne das geringste Mitleid aufgesaugt. Stattdessen wahrscheinlich noch satt gelächelt. Der braucht mir echt nicht vor die Finger kommen… außerdem fühlte ich mich mies genug. Keine Ahnung, ob die Scheiß Rachegeister daran Schuld waren, oder nicht. Ich fühlte mich mies genug, weil so oder so es meine Anwesenheit war, die daran schuld hatte, obwohl ich nur helfen wollte.

Wir haben auf jeden Fall ne Spur gefunden. Zu den Schlägern, die den Saloon ohnehin zerlegt hätten – nur nicht so gründlich und endgültig. Es gab eine neue Gruppe, die Temple Society. Es waren schon einige Saloons von ihnen zerlegt worden, und zwar komischerweise immer an dem Abend, an dem Mittags die Temple Society ihre anti-Alkohol Propaganda verbreitet und skandiert hatte. Ihr Büro war nachts zum Glück leer, also haben Maria, Vadim und ich uns dort umgeschaut, während Chana und Maudeyan die Destilliere erkundet haben, aus der der neue Whisky kam, der auch zufällig in jedem der zerlegten Saloons ausgeschenkt wurde. Wir fanden bei der Temple Society einen Terminplan, der geplanten und bisherigen Aktionen, in der Destille fand sich später noch ein Lieferplan. Die gleichen Saloons. Einige davon schon zerlegt, einige noch auf dem Plan.

Es gab also einen Zusammenhang zwischen dem Whiskey und der Society. Außerdem stellte sich heraus, dass der Whiskey nur umgefüllt wird, und danach leicht leuchtet? Ähnlich wie die Augen der Trinkenden nach einer Weile. Das also war das komische Glitzern in den Augen. Auch Vadim und ich spürten den Durst nach dem Whiskey. Verdammt, stimmt, wir hatten davon probiert vor einigen Tagen. Muss den echt alles zusammen kommen? Rachegeister, Neverborn-Whiskey, Feuer, Tote.

Wir brechen also noch einmal in die Distille ein. Diesmal um sie zu zerstören. Auch der Whiskey in den Saloons muss zerstört werden, aber eins nach dem anderen. In der Distille sind vier Arbeiter, die wohl schon zu weit in dem Prozess sind. Sie haben blau leuchtende Tentakel und Mäuler. Sind schwer zu besiegen und Maudeyan bekommt das meiste ab von dem Schimmern. In einem Büro finden wir den Chef – Bruce. Bevor er reden kann, öffnet sich schon wieder ein Loch. Diesmal kommt aber nichts raus, sondern saugt Bruce und Maudeyan ein. Besser gesagt, reisst es etwas aus den beiden heraus – ihre leeren Hüllen bleiben liegen. Sie lächeln nur noch dümmlich und leuchten nicht mehr. Ich wäre zwar gern schadenfroh, Maudeyan hat es erwischt. Aber wirklich freuen kann ich mich nicht. Maudeyan hatte sich mir gegenüber zwar wie ein Arsch verhalten, als ich es echt nicht gebraucht hätte. Aber er war kein schlechter Mensch. Und irgendwie war sein Verhalten ja auch verständlich – wenn auch nicht auf die Weise und gerade nicht von ihm, der Seelen fraß. Hilft nichts, wir müssen ihn trotzdem zurück bringen.

Weil Lucy Geburtstag hat müssen wir sie besuchen. Der Zeitplan der Society ist ohnehin auch gerade pausiert, dann können wir nachdenken was wir tun können. Maria ist das erste mal dabei. Und auch sie bekommt ein Bonbon von Candy. Die Party ist kitschig, und Candy erkennt das Schimmern und den Einfluss in Vadim und mir. Sie gibt uns Zuckerstangen, die das Problem entfernen. Sie erzählt uns auch, dass der Einfluss immer stärker würde und irgendwann jeden zu einem Monster machen würde. Maudeyan ist bei Mr Lynch, einem Cousin von ihr, also ein Neverborn – die Hungering Darkness. Sie versucht ihn zurückzuholen, was sie dank unserer Beschreibung auch kann. Bruce findet sie nicht mehr.
Nachdem wir ihn aus seiner Zelle geholt haben, erzählt er dass er nicht Stunden, sondern Jahre dort im Nichts geschwebt war. Da er Bruce das nicht weiter antun will, tötet er ihn alleine. Später kommt auch Maudeyan mit zu Candy um sich zu bedanken – Maudeyan will Saures, und bekommt eine Essiggurke.

Die Liste mit den Saloons und der Whiskey-Neverborn Geschichte geben wir an unseren Bekannten Mr Miller weiter- die Gilde soll sich darum kümmern, da können wir nichts tun.

In der Zwischenzeit hat ein Mr Fu Leng, ein Medium, den die Lady für mich und Maria gefunden hat, die Rachegeister vertrieben. Das bedeutet einige Schulden für Maria und mich bei der Lady. Aber sie weiß, dass ich das zurückzahlen werde. Endlich alles los. Und den Neverborn Whiskey haben wir verbrannt – gezielt und eingedämmt. Und der Saloon des Holländers wird auch schon wieder aufgebaut.

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Das Geisterreich
SL Sven

Teilnehmer:
Chana Rothschild
Maudeyan Li-Sheng
Maria McMahon
Abraham Maria Carat
Rebecca (Becky) St.Claire
Vadim

Prolog.

Sitzen im Saloon. Das Licht verdunkelt sich. Nur noch Kerzenschein auf dem Tisch. Um uns herum laufen Geister vorbei. Eine Prozession. Alle laufen in eine Richtung.

Der Plot

Wieder mal eine Vision. Wieder mal stellt sich heraus, dass einige andere die gleiche Vision hatten. Diesmal sind Chana, Maudeyan, Maria, Abraham, Vadim und ich davon betroffen. Müssen wir wohl wieder was gemeinsam erledigen, wie es scheint. Malifaux ist schon seltsam.

Da Maudeyan gerade zufällig eine Einladung erhalten hat, zusammen mit Helfern bei ihm einzutreffen, um einen Auftrag für ihn zu erledigen, nehmen wir an, dass ds wohl unsere Vision betreffen könnte – und wir hatten recht.

Ein Boss der 10 Thunders – Shinpei Furui – liegt im Sterben. Er macht uns glaubhaft weiß, dass er wissen will, wo er nach dem Tod landen wird. Wo die Hexe Datsauba ihn hinschicken wird. Dazu sollen wir in das Totenreich reisen, und sie befragen. Wir wussten ja bis dahin nicht, dass er uns die Jacke seines unschuldigen Neffen mitgeben wird. Naja, er hat dann am Ende ja dafür bezahlt.

Die Reise ins Totenreich war zumindest interessant. Geister der Toten, Gaki, die einige von ihnen auffrassen und auch uns angriffen, Datsauba, die den Toten die Kleider – oder wenn sie keine hatten äußerst geschickt die Haut – in Streifen abschnitt und auf dem Baum warf um die Sünden zu wiegen. Alles sehr interessant. Natürlich wurde die Jacke des unschuldigen Neffen zu der bequemen Reise geschickt – nicht den steinigen oder den schwierigen Pfad, bei denen man entweder von Stein zu Stein springen musste, um den Fluss zu überqueren oder sogar schwimmen musste. Bei beiden wurde man des öfteren von Monstern im Fluss gefressen und man musste von vorne beginnen. Keine schönen Aussichten für uns… aber ich bin ja zum Glück kein Buddhist, oder was auch immer Furui da glaubt. Ich komme einfach in die gute alte Hölle, nehme ich an. Was ich nicht verstehe, warum die Kinder so leiden mussten. Sie mussten eine Treppe zum Himmel bauen. Nur das die alte Hexe die Brücke immer wieder umkippte. Vielleicht hab ich mal die Zeit einen der Theologen der Chinesen zu fragen. Oder auch nicht.. egal.

Leider lief wie gesagt das zuerst ganz gut. Wir kamen sogar zurück, ohne zuviel mit den Gaki zu tun bekommen zu haben. Aber als wir zurück waren und gerade mit dem Bericht an Furui fertig waren, öffnete sich in der Mitte vom Tisch ein Zugang zum Geisterreich und Datsauba kam mit einigen Rachegeistern heraus. Sie wollte nur Furui eigentlich, und meinetwegen hätte sie ihn mitnehmen können. Leider griffen uns die Rachegeister direkt an. Dummerweise werden wir nie erfahren, ob Datsauba uns in Ruhe gelassen hätte, wenn wir uns einfach nur gewehrt hätten, aber irgendjemand hat sie unterbrochen. Da ich mich gegen die Geister nur auf eine Weise sinnvoll wehren konnte, fing der Raum und das Haus schnell an Feuer zu fangen. Und vielleicht wären wir glimpflich davon gekommen, wenn das nicht der Fall gewesen wäre. Aber „hätte, wäre wenn“ hilft uns nicht weiter. Wir mussten uns wehren. Und dabei sind wir alle stark verletzt worden. Von den Geistern und vom Feuer. Die Hexe hat den Alten mitgenommen, aber leider war ihr egal, dass ich damit vollkommen einverstanden war. Sie hat uns trotzdem weiter angegriffen, bis wir alle nichts mehr mitbekommen haben.

Als wir wieder aufwachten, brannte immer noch ein Teil des Hauses. Wir wurden von den Dienern Furuis versorgt und dann von anderen befragt. Maudeyan hat ihnen erklärt was passiert ist. Vadim war tot. Abraham auch. Abrahams Leiche konnte nicht einmal mehr geborgen werden aus dem Feuer. Irgendwie war ich leer. Aber was hätte ich tun sollen. Hätte ich nichts getan, wären wir vermutlich alle aufgeschnitten im Raum gelegen und verblutet. Wie schon gesagt, „Hätte wäre wenn“… trotzdem fühlte ich mich so richtig scheiße.

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Dreifach vermisst.
SL Bernie

Teilnehmer:
Perdita O
Remy Hirsch
Maudeyan Li-Sheng
Maria McMahon
Jane Frack

Prolog

Jane kommt neu nach Malifaux und sucht Jobs. An einem der Angebotboards findet sie einen Steckbrief eines kleinen Mädchens, das vermisst wird. Emily Jones. $30 Belohnung für erfolgreiche Hinweise. Maria kommt zufällig vorbei und ihr fällt das Bild des Mädchens auf, als Jane den Zettel abreisst und einstecken will.

Maudeyan fällt auf, dass in seiner Gegend einige der Penner, die öfter mal bei ihm auf eine Behandlung und Suppe vorbeikommen lange nicht mehr da waren. Einiges herumfragen zeigt ihm, dass mehrere fehlen und vermisst werden.

Remy ist auf der Suche nach dem Lehrer, der ihm von Maudeyans Kontakten vermittelt wurde. Der öffnet allerdings die Türe nicht. Remy findet den Lehrer und seine Frau tot im Haus. Beide mit aufgerissenen Hälsen. Also rennt er zu Maudeyan, um ihn zu informieren.

Maria ist mit Jane ebenfalls zu Maudeyan unterwegs, da er Vadim und Becky nirgends finden kann. Becky ist immer noch mit Snowdon weg, Vadim vermutlich irgendwo helfen. Aber er hat Perdita O unterwegs getroffen und sie zur Possé eingeladen.

Die Vermissten und Toten geben Rätsel auf.

Der Plot

Recherchen beginnen also bei der Familie von Emily. Emily ist das Mädchen, bei dem Maria als Kindermädchen angestellt war. Sie erfahren nach und nach, dass einige Mädchen in Downtown verschwunden sind. Schlussendlich finden sie eine Spur zu einem Laden namens: Fabelhafte Automationen und Machinationen, Inh. Wilbur Riker. Im Laden gibt es wunderschöne und sehr gut gearbeitete Maschinenpuppen und Spielzeuge. Eines davon weint… etwas zu echt. Es kommt schnell zu einem Kampf gegen Mr Riker, ein paar wachenden Maschinenballerinas mit Scherenhänden und zwei Fleischklopsen, die wohl Experimente waren. Im Keller findet sicht auch Emily und noch ein paar andere Mädchen. Emily wurde bereits ein Arm und ein Bein ersetzt, bei zwei anderen Mädchen war er schon weiter, und im Laden sitzt ein schon fertig gebautes Mädchen. Zwei weitere wurden verkauft. Perdita O sammelt alle Baupläne ein, die für Inventor Ghost vielleicht nützlich sein können. Emily und die anderen Mädchen werden zu den Jones gebracht, die sich dann darum kümmern, dass die anderen Mädchen heim kommen. Die Jones sollen dann der Gildenwache alles melden, was sie wissen, damit der Rest gefunden wird, z.b. die zwei verkauften.

Die Spur der Penner führt in eine entlegene Klinik der Gilde. Verhöre des Arztes und der Schwester dort ergeben, dass die Penner dort wirklich ernsthaft versorgt werden, nur die Sterbenden werden benutzt, um Seelensteine aufzuladen. Man lässt sie also weitermachen, weil man keinen Ärger mit der Gilde will. Ein paar Tage später ist die Klinik aber verlassen. Keine Hilfe mehr für die Penner, die darauf angewiesen waren.

Die Toten wiederum führen wieder woanders hin. Es werden einige Tote gefunden, die auf die gleiche Art starben – aufgerissene Kehlen. Der gemeinsame Nenner bringt sie zu einem Mann in Downtown, der alle beschäftigt hatte in den letzten Tagen. Um seine Spuren zu verwischen, hat er alle beseitigt. Warum genau sie es tun, wird nicht klar. Eric Leifson, der Chef der Gruppe, entkommt im Endkampf auch und ist nicht weiter antastbar. Er uns seine Helfer sind Gestaltwandler und sie alle verwandeln sich in riesige Eisbären.

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Mondendreieck
SL Bernie

Teilnehmer:
Vadim (Marcus),
Maria McMahon (Matze),
Abraham (Moritz)

_When the gears turn upon the story best forgotten … Vadim

Prolog

Lautes Lachen. Dreckig und rauh.
Der Laute Knall der Explosion ist verebbt, das lachen ist lauter zu hören als die zusammenstürzende Mine. Sehen kann man nur eine riesige Staub- und Dreckwolke. Und das Tor der Mine, wie es langsam nach vorne kippt, und das Firmenlogo der Steel Union Mining Co. wie ein Symbol für die Schließung der Mine zu Boden bringt.
“Also los, dann gehen wir mal alles einsammeln.”
-
Ein Planwagen wird zu einer Hütte gezogen.
Vier Männer steigen ab, zwei bleiben bei der Kutsche, die anderen gehen zur Hütte. Sie klopfen nicht, sie gehen direkt rein.
Zurück kommen sie mit zwei Kindern, die sie auf die Kutsche laden. Die Kinder weinen.
“Los rauf da. Wir bringen euch in Sicherheit. Wir kümmern uns um euch, jetzt wo eure Eltern tot sind. Macht euch mal keine Sorgen.”
Die Stimme klingt alles andere als empathisch. Der Text wirkt heruntergeleiert, wie ein schlechter Schauspieler, oder jemand der sich keine Mühe geben will. Im Wagen sind schon 7 andere Kinder, die zwischen Kisten und Säcken liegen und sitzen. Schluchzend, wimmernd, oder vor Tränen schon in den Schlaf geweint.
“Ok, ihr könnt jetzt rein. Holt alles, was irgendwie nen Wert hat. Und dann nichts wie los. Sind spät dran.”
-
Die Kinder werden scheinbar willkürlich auf verschiedene frische Planwagen aufgeteilt. Aber es hat System. Jedes Kind kommt wo anders hin, vor allem die Geschwister werden getrennt. Einer der Wägen wird direkt auf das farbige Loch(Riss) mitten in der Landschaft gezogen. die anderen teilen sich auf, um ihre Ladung zu verteilen.

Der Job

Maria und ich bekommen Besuch im Blühenden Lotus. Mr Snowdon – der Kerl, der uns für die Wintergarde rekrutiert hat. Er hat nen großen Farbigen dabei, der locker mit Vadims breiten Schultern mithalten kann. Was er wohl will?

Er bittet Maria zusammen mit Abraham was auszukundschaften, und eventuell auch gleich was mit zu besorgen, wenn es sich anbietet. Aber eigentlich sollen sie in erster Linie die Lage erkunden. Weil es durch gefährliches Gebiet geht, sollen sie ruhig auch noch jemanden anheuern. Das Ziel ist ein vermeintliches Depot der Gilde. Es ist nicht bekannt, was dort sein soll, nur dass die Gilde viel Geheimniskrämerei drum rum gemacht hat, und es deshalb natürlich spannend ist. Snowdon vermutet ein verstecktes Depot an Seelensteinen. Eine Erkundungsmannschaft war auch schon unterwegs, allerdings sind die verschollen – sie hätten vor 2 Tagen Bericht abgeben sollen, aber bisher nicht aufgetaucht: Carl, Rashid, Mia und George. Es kann davon ausgegangen werden, dass sie tot sind. Wenn man sie findet, und sie noch leben, soll man sie natürlich mitbringen, wenn möglich.
Für mich hat Snowdon eine andere Aufgabe. Ich soll mit ein paar seiner magisch begabten Leute was untersuchen, was sie gefunden haben. Bin gespannt.

Da zufällig Vadim gerade vorbeischaut, und sich erkundigt, ob alles im haus in Ordnung ist, oder ob man gerade wo Hilfe braucht, schick ich ihn zu Maria und Abraham – so heißt der Farbige: im vollen Abraham Maria Carat.

So machen wir uns also auf. Ich mit Snowdon zur Untersuchung, Maria, Vadim und Abraham den Hinweisen zum Depot folgend.

Wie mir Maria später berichtet hat, sind sie am östlichen Rand des Riverfront Slums in einen Keller geklettert, nachdem sie dort Spuren gefunden haben. Der Keller hat nach einer Weile durch einen nicht mehr wirklich versteckten Durchgang in ein natürliches Höhlensystem geführt. Tropfsteine. Ein paar Untote waren dort, die aber kein Problem waren, und auch die vermissten vier Wintergardisten befinden sich dort. Rashid fehlte der komplette Arm, nur noch der Oberarm-Knochen war komplett dran. Sie waren gerade auf den Rückweg, weil Vorräte und Kräfte ausgingen. Das Depot hatten sie nicht gefunden, sie hatten sich hier unten verirrt und ein Problem mit Untoten und Neverborn gehabt.

Bei dem Versuch die vier Verirrten zurückzulotsen, haben sie sich allesamt etwas in den Tunneln verlaufen. In einem der Tunnel tropfte es plötzlich wie verrückt herunter und alle wurden davon eingenetzt. Es hat etwas gebrannt, und gejuckt, zum Glück ist aber nichts weiter passiert. Vadim meinte, er hätte schon vorher was in den Wänden gehört, vielleicht sogar das Wasser, oder was auch immer das war. Müssen wir in Zukunft darauf achten, wenn wir wieder mal in so eine Situation kommen. Kurz darauf wurde allen schwindelig und dann bewusstlos. Nur Vadim hat es mit Gewalt geschafft nicht einzuschlafen. Er meinte, dass alle mal abwechselnd komplett weg und dann wieder da waren… das hat 10 Minuten gedauert und ihm ist davon auch schlecht geworden.

Nachdem wieder alle wach waren und Kopfschmerzen hatten, wie bei nem Kater, sind sie weiter und kommen an die Oberfläche. Sie tauchten im Keller eines Gebäudes auf, und anhand der Beschreibung im Hinweis, sind sich alle sicher gewesen, dass sie ihr Ziel doch noch gefunden hatten – aber das uralte Kirchenschiff war leer. Auch in der Gegend ist sonst niemand. Vom Dach aus sieht man dass sie auf einer Insel sind, und die Ufer sind sehr weit entfernt. Alle Geäude hatten einen quadratischen Grundriss, waren einige Stockwerke hoch und wurden nach oben schmaler mit einer kleinen 2×2m großen Plattform auf jedem Dach. Die Häuser standen sehr dicht. Nur an zwei Stellen waren sie großflächig unterbrochen: hier das Kirchenschiff, etwa in der Mitte der Insel, und ein großer dreieckiger Platz im Osten. Im Westen war ein Hafen, aber kein Schiff ist dort zu sehen.

Sich den Platz nähernd, fiel ihnen auf, dass drei Monde ein perfektes Dreieck bildeten, außerdem auch alle Voll waren. Das war eindeutig nicht richtig. Auf dem Platz selbst standen mehrere Säulen aus schwarzem Glas oder so, und auf dem Boden war ein Muster aus Mosaiksteinen gelegt. Das hätte ich nur allzugern gesehen. Der große Platz ist sogar noch größer als es scheint, den die drei Gebäude, die den Platz einrahmten, waren alle im Erdgeschoss offen, nur mit Säulen gestützt. Darin und auch auf dem Platz waren unglaubliche viele Nephilim und Terrortots. An den Säulen selbst waren junge Mädchen gekettet – alle etwa 7-12 Jahr alt. Einige heulten, anderen waren bewusstlos. Ein Nephilim wurde von einem anderen auf die mittlere Säule getragen. Er hatte ein großes Buch in der Hand, aus dem er anfing zu lesen. Die Sprache hat keiner verstanden, daher konnte mir keiner erzählen was er sagte. Aber die Säulen hatten langsam angefangen von innen heraus zu leuchten, meinten sie. Die Mädchen hätten mehr gewimmert. Vadim musste sich sehr zurückhalten nicht sofort loszurennen, aber das wäre eindeutig Selbstmord gewesen. Nichts zu machen.

Die anderen bemerkten, dass auf einer der anderen beiden Dreieckseiten ein kleines Mädchen mit einem roten Kapuzzenmantel auf die Lichtung stolperte. Sie schien verängstigt und einige Nephilim machten sich auch sofort auf den Weg sie zu schnappen. Vadim ist losgerannt, er hat erzählt, dass er Candy erkannt hat und wollte ihr helfen, aber sie war zu weit weg. Von hinten haben sie was nähern gehört, also haben sich die anderen erstmal versteckt gehabt. Als Vadim auf halbem Weg war, waren die Nephilim schon bei Candy. Aber die brauchte keine Hilfe. Sie zerries einen in der Luft und warf die Hälften auf die nächsten, die davon abgeworfen wurden. Sie war aber nicht allein. Die Geräusche von hinten waren ihre Helfer. Ein paar Neverborn, die ich auch zu gern gesehen hätte, denke ich zumindest. Es waren 3 Meter hohe Teddybären, die nichts, aber auch rein gar nichts mit süßen kleinen Stoffteddybären zu tun hatten. Ihre Mäuler waren riesig mit spitzen Zähnen, Ihre Krallen waren eher Schwerter, und von jeder der drei Ecken kamen je zwei von ihnen auf den Platz und zerlegten die Nephilim. Die anderen nutzten die Verwirrung des entbrannten Kampfs zwischen den zwei Neverborn Fraktionen und wollten die Mädchen retten. Aber sie mussten immer wieder den Terror Tots ausweichen und gegen die kämpfen. Abraham wird dabei von zweien ein Bein abgebissen, was die beiden aufessen und komischerweise wachsen, und Flügel bekommen – das kennen wir ja leider schon. Abraham war das neu und er war schockiert. Vielleicht hat ihm der Schock das Leben gerettet.

Vadim hatte eingesehen, dass er nicht zu Candy rennen braucht, die kam allein zurecht und hat sich langsam Richtung mittlerer Säule gekämpft. Candy traf dort auf Vadim und wollte zuerst zuschlagen. Vadim war ganz erstaunt, und hat plötzlich gestoppt. Sie hat wohl irgendwas gesagt wie: „Was soll das? Warum will ich dir nichts tun??“ Vadim war ebenso überascht, dass sie ihn nicht erkannt hatte. Aber da er so schnell keine Worte gefunden hat, hatte sie ihn links liegen lassen und ist die Säule hochgeklettert.

Nachdem sie weg war, hat Vadim gesehen, dass eins der Mädchen Dunja war – seine Schwester. Die Schwester, die eigentlich bei Candy sein sollte, naja, nicht unbedingt sollte, aber nunmal ist. Ihn hat zumindest nichts mehr gehalten, und er hat alle Terror Tots um Dunja herum ruckzuck erledigt und Dunja befreit. Nicht zu früh, weil die Bären die ersten Mädchen ganz außen zusammen mit den Nephilim zerlegt hatten. Erst als Candy das gesehen hat und einen lauten Pfiff losgelassen hat, haben die Bären nur noch die Ketten der Mädchen zerissen. Nur 6 der Mädchen überlebten und konnten von den anderen und Vadim eingesammelt werden.

Als Candy auf der Säule angekommen ist, hat sie das Buch des Kerls zerrissen, weggeworfen und dann den Nephilim, der wohl nicht fliegen konnte, obwohl er Flügel hatte, Kopfüber nach unten geworfen, so dass sein Schädel beim Aufprall geplatzt ist. Die Säulen haben aufgehört zu leuchten. Unten läuft sie langsam auf Vadim zu, der mit den anderen zusammen langsam zurückgelaufen war.

Bevor sie aber klären konnten, was hier irgendwie schief lief, wurde allen wieder schwindlig. Und obwohl er Dunja fest umklammert hielt, konnte er sie nicht halten, weil sie nicht mitflimmerte. Candy sah abwechselnd ihn und Dunja an. Dann waren sie alle ohnmächtig, sogar Vadim.

Als alle wieder wach wurden war es hell. Rashid war inzwischen verblutet, Abrahams Blutung hat aufgehört. Er muss unverschämtes Glück gehabt haben, weil eigentlich wäre er auch ausgeblutet, weil keiner Zeit hatte sich um ihn zu kümmern, während der Kampf noch wütetet und dann alle auch noch ohnmächtig waren. Ein neuer Kunde für Chana und Inventor Ghost.

Als sie sich also zurück zum Tunnel geschleppt hatten, haben sie eine Patrouille bemerkt. Menschen, Wachen. Was verdammt war da los? Die Kirche war nicht mehr leer, eher ne Art Siechenlager. Kisten mit Seelensteinen, die aufgeladen wurden. Maria kann zwei leere Seelensteine für Snowdon als Beweis unbemerkt mitnehmen, außerdem kann sie noch paar Wasserschläuche für den Rückweg stehlen.

Später hat Vadim dann Candy in der Stadt getroffen. Vadim dämmerte im Gespräch, dass die Episode mit Dunja damals passiert sein musste, kurz nachdem sie getrennt wurden. Sie trug sogar die gleiche Kleidung wie an dem Tag, als sie zuhause abgeholt wurden. Candy zwinkerte dann nur noch, hat Vadim eine Zuckerstange gegeben, sich umgedreht und ist davon gehüpft…

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Dreimal an der Mauer klopfen...
SL Sven

Teilnehmer: Chana Rothschild, Vadim, Rebecca (Becky) St.Claire

Prolog.

Private…

Das Abenteuer aus Sicht von Becky.

Eine neue Erweiterung im Bein machte mir Schwierigkeiten. Also kurz zu Inventor Ghost, um nachsehen zu lassen, aber er war nicht da. Seine Hilfe kannte mich aber, und hat mich reingelassen, so dass ich selbst schnell nachsehen konnte – war nur eine Schraube nicht ganz fest. So gut hatte ich dann doch schon aufgepasst und mitbekommen inzwischen, dass ich das wirklich schon allein tun konnte. Allerdings war der Grund für Ghosts Abwesenheit weniger schön. Unser „Pfand“ scheint durchgedreht zu sein. Einige Finger, viel Blut, und er beim Doc. Ein wenig schuldig fühlend, hab ich Molly beim Putzen geholfen.

Auf dem Rückweg ist mir Vadim begegnet. Er hat einen Toten gefunden – soweit nicht ungewöhnlich. Vadim wusste nicht, ob er noch lebt, also hat er den Kerl zu Doc Rothschild gebracht. Die hat den Tod festgestellt, und dass er einen merkwürdigen Stich hatte – außerdem war seine Seele weg, sagt Vadim. Naja, kann man erstmal nichts tun. Nachher mal die Stelle ansehen, aber ich hab da wenig Hoffnung. Tote liegen hier öfter mal herum.

Vadim hat außerdem ein Date mit Lili ausgemacht, bei einem Glockenturm. Aber Lili kommt nicht. Sie hätte uns zu Candy führen sollen. Dann schauen wir uns halt doch die Stelle an, wo der Kerl lag. Nichts zu finden, wie erwartet. Auf dem Rückweg sehen wir dann jemand kleines über einen Mann gebeugt in der Ferne. Vadim rennt sofort los, mit den Worten, dass das der Kerl war, den er schon einmal bei einem anderen Toten gesehen hat. Wir hinterher, Doc schaut sich den Typ an – der natürlich auch schon tot ist, mit einer ähnlichen Wunde. Aber er hängt uns ab. Zwar in einer Sackgasse, aber das Loch finden wir erst nach ein wenig suchen. Und natürlich ist er über alle Berge.

Leider finden sich im Loch mehrere kleine blaue Wesen, die etwas – oder jemanden? Vielleicht unseren Flüchtigen? – verspeisen. Als sie uns bemerken greifen sie gleich an. Neverborn. Die mit den kleinen Hörnchen wachsen in zwei Stufen zu echt großen geflügelten blauen Wesen heran, sobald sie genug Schaden verursacht haben. Ihr Blut brennt wie Feuer, wenn mal einer stirbt und auf uns spritzt. Chana und ich sind bald KO. Nur Vadim steht noch bis zum Schluss und kann uns dann rausbringen und zu Doc Snaggles. Aber von dem Mörder und Seelenräuber keine Spur mehr natürlich.

Also suchen wir tags drauf, und wieder erholt nach Lili, damit sie uns diesmal zu Candy bringen kann. Vadim will seine Schwester sehen und ich hab da auch ein paar Fragen. Wieder erblicken wir den Seelenräuber und wieder verfolgen wir ihn, diesmal in eine Ruine. Er ist weg, wieder durch ein Loch im Boden. Diesmal in eine natürliche Tropfsteinhöhle, zum Glück diesmal aber ohne Neverborn.

Von dem Typ fehlt zwar jede Spur, aber ich höre eine Melodie, die mir bekannt vorkommt. Ohne zu zögern gehe ich in die Richtung, die anderen folgen mir, meinen wohl, ich hab doch Spuren gefunden. Immer tiefer geht es, durch gemauerte, dann wieder natürliche Höhlengänge, vorbei an leuchtenden Spinnen, die Stein fressen, bis auch die anderen die Melodie hören. Inzwischen erinnerte ich mich, dass ich die Melodie von früher, aus meiner Kindheit kannte. Als ich noch ein Baby war. Was zu Höhle ist hier los? Trotzdem weiss ich, dass es richtig ist, der Melodie zu folgen.

An einer Kreuzung stehen mehrere Monster. Ein paar Geisterartige und ein paar mit vielen Tentakeln und Mäulern. Zwischen Ihnen kann ich eine Person liegen sehen. Eine andere Person, eine Frau läuft von der Gruppe unbehelligt weg in einen Gang. Die Person am Boden kann ich zu uns teleportieren – es ist genau die gleiche Frau, die eben noch weggelaufen war, allerdings tot. Ein teleportierter Stein lenkt die Monster leider nicht genug ab. Allerdings kommt mir die Idee, dass ich die anderen und am Ende mich selbst auch in einen anderen Gang hinter die Monster teleportieren könnte. In einen Gang, wo wir schemenhaft eine Gestalt erblicken können. Gesagt, getan, es funktioniert. Und wir stehen vor Candy.

Sie bietet uns ihren Korb an und spricht dann vor allem immer wieder mit mir. Ich müsse etwas entscheiden. Und die anderen auch – ob wir für sie oder gegen sie stehen. Und dann erscheint eine gemauerte Wand hinter ihr, in der sie verschwindet. Achja, die Monster. Candy sagt, sie tun uns jetzt nichts mehr, wenn wir sie – Candy – nicht angreifen.
Ich weiß was ich tun muss. Dreimal Klopfen. Ich habe aber keine Ahnung, woher ich das genau weiß. Vielleicht von dem Tagtraum, den ich einmal hatte? Es passt alles, wie ein großes Puzzelstück, und ich weiß, dass ich das tun muß. Aber nicht die anderen, sie können die Wand nicht einmal spüren – also stelle ich ihnen die Wahl frei. Vadim kommt sofort mit, Chana muss lange überlegen und hadert mit sich selbst. Schlussendlich entscheidet auch sie sich dafür.

Ich klopfe. Dreimal.

Und ohne dass wir gelaufen wären, stehen wir plötzlich in einem großen Raum, der überfüllt mit Süßigkeiten ist. Und mittendrin steht Candy. „Da seid ihr ja. Also seid ihr für mich? Dann nehmt das.“ Sie hält uns den Korb hin, mit exakt drei Bonbons darin – kein Totenschädel mehr, der bisher immer im Korb war. Wir essen sie. Kurz bevor wir sie in den Mund stecken, aber viel zu spät noch etwas anderes zu tun, wachsen dem Bonbon Beine, und man sieht, dass es ein Skarabäus ist. Schnell runterschlucken – immerhin schmeckt es nach Marzipan, aber ich weiß nicht, ob ich jemals wieder Marzipan essen können werde. Sie meint, wir würden nun Ihre Neverborn erkennen, und sie tun uns nichts mehr. Aber nur Ihre. Die blauen waren Liliths Geschöpfe. Schade, hätte ja endlich mal vor allem Neverborn schützen können – aber auch sie sind einzelne Gruppierungen, wie bei uns Menschen halt auch. Klingt logisch, wenn man es mal hört.

Die Melodie hat in dem Moment aufgehört, als ich geklopft hatte. Candy hat gesungen. Sie erzhählt mir, dass sie das Lied vor etwa 3-4 Jahren gelernt hat. Eine Verwirrte Frau lief durch die Gänge hier unten und hat Candy dann in den Arm genommen und das Lied vorgesungen. Sie sah aus wie ich, nur etwas älter eben. Da sie den Zusammenhang auch erkennt, bietet sie an, dass ihre Kinder nach ihr suchen werden. Vadim will mit seiner Schwester reden und sie mitnehmen. Dann will er doch nicht mit ihr reden. Komischer Typ manchmal. Auf jeden Fall kann er sie nicht mitnehmen, meint Candy. Aber es geht ihr gut, und sie braucht sie, um mehr Kinder zu machen, die Süßigkeiten besorgen. Vadim will trotzdem nicht mit Dunja reden, um sich zu überzeugen, dass es ihr wirklich gut geht. Manchmal verstehe ich ihn nicht, aber seine Sache.

Wir sollen ihr auch bei etwas helfen, was wir aber sowieso gerade lösen wollen – die Seelenräubermorde. Die Frau, die weglief, ist dabei etwas vorzubereiten. Sie gehört zu Candy und kopiert die Tote aus dem Gang. Ein Arkanist will eine riesige Maschine auf die Stadt loslassen, die Tote hat für ihn gearbeitet. Für die Maschine brauchen sie einen Seelenstein, mit vielen Seelen. Auch wieder fast zu offensichtlich, als dass wir auf den Gedanken gekommen wären – ich dachte da eher an den Chinesen, der die Seelen alle aufgesaugt hatte – Vadim kann das ja auch, daher hat er es ja bemerkt. Aber Seelensteine machen auch Sinn, viel Sinn, vor allem für eine Maschine. Also folgen wir der Frau.

Zuerst einmal stehen wir plötzlich mitten in der Kreuzung von vorhin, mitten unter den Monstern. Bereit auszuweichen wollen wir uns schon fast vorbereiten zurückzuschlagen, aber sie sind wirklich friedlich und beachten uns nicht. So ein absolut merkwürdiges Gefühl von den Neverborn einfach nicht angegriffen zu werden. Sie fressen sogar die Zuckerstange aus meiner Hand, die Candy eigentlich uns mitgegeben hat – aber den Wurm wollte ich nicht nochmal essen, obwohl er wie Zucker schmeckt. Wir können der Frau ohne Probleme folgen. Sie hat alle paar Meter scheinbar absichtlich einen Blutstropfen als Wegmarkierung hinterlassen. Brotkrumen waren wohl aus.

Nach einiger Zeit führte der Weg durch die Katakomben in die Keller mehrerer Villen. Einer davon steht offen und darin die Frau. Sie erkennt uns als Hilfe und deutet in den anderen Raum, von wo wir dann auch Stimmen und Maschinenlärm hören. Als ich reinblinzle stürmt die Maschine auf uns los. Ein 2,5m Ungetüm aus Stahl, mit Blutzen überzogen und einem Stierkopf. Immer wieder taucht der Arkanist aus dem Nichts auf, lässt einen Zauber los und verschwindet wieder im Nichts. Unsere Doppelgängerin hat inzwischen Maschinen bereitgemacht, Mannequins mit rasiermesserscharfen Krallenhänden – erinnert mich irgendwie viel zu sehr an die Wesen, die mein Bein auf dem Gewissen haben. Einige Schlagabtausche und Bewusstlosigkeiten später, ist das Vieh nur noch ein Haufen Schrott, der Seelenstein nur noch Pulver (dass ich trotzdem mal eingesteckt habe), der Arkanist mit einer Kugel zwischen den Augen tot am Boden – Chana hadert immer mehr mit sich – und unsere Doppelgängerin verschwindet. Seine Schweißerbrille nehmen wir mit – sie ist ein Grimoire, wie auch das Klemmbrett der Toten, das wir auch mitgenommen hatten.

Diesmal ist Vadim dran Kunde bei Inventor Ghost zu werden – ich hoffe er hat inzwischen neue Finger angebaut, wenn nicht werde ich ihm anbieten zu helfen, wo ich kann.

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Die Wintergarde
SL Sven

Teilnehmer:
Maudeyan Li-Sheng, Maria McMahon, Becky

Prolog:

Alle SC haben eine gemeinsame Vision. Menschen von denen blaue Linien auf ein Gebäude mitten in Malifaux geleitet werden.

Das Abenteuer

Becky wird von der Lady gebeten nach Mr.Li zu sehen, bzw. nach denjenigen, die nach Mr Li suchen werden. Es kommt Maudeyan und Maria, weil Mr Li ein Spion der 10Thunders ist. Maudeyan Li-Sheng wurde beauftragt nachzusehen, was passiert ist.

Mrs Li ist tot im Schlafzimmer. Es gibt Spuren von Eiszaubern und kleine Pfoten. Außerdem fehlen GO-Spielsteine! Wir können der Spur an Steinen folgen. die SC merken, dass sie außerdem die gleiche Vision hatten.

Es geht quer durch das Slum, nach unten und oben, an Gefahren vorbei, an Ressern vorbei (William). Dabei folgt Maria Stimmen, die ihr zeigen, wie man Tote wiederbelebt. Eine kleine Begegnung mit Bete Noir, und mit mampfenden Decken (Maria verliert einen Arm und ein Bein – Inventor Ghost verpasst ihr neue). Auch merkwürdige Freudenmädchen versuchen uns zu verführen. Einem kleinen Jungen (DADAAAA!) können wir entkommen.

Wir kommen an das Lager der Wintergarde. Eine Art Gewrkschaft, die im Namen des Winters gegen die Gilde kämpft. Wir finden im Keller viel Eis und die Apparatur unserer Vision, aber alle sind tot bis wir dort sind. Garmins und ein Eisgolem stehen vor uns…

wir reden mit Mr. Snowdon, dem Magier, der hier alles angestellt hat, weil es macht keinen Sinn für Tote zu sterben. Stattdessen macht Mr Snowdon viel Sinn. Er bietet uns Jobs an, wir nehmen an, als freie Mitarbeiter zu arbeiten. Sein Zauber hat eine Garnison der Gilde eingefroren, so dass 20 Gewerkschaftler die Garnison auslöschen konnten. Mr Li war bereits vor einigen Tagen tot. Wir erhalten einen toten Briefkasten, mit dem wir ihn kontaktieren können. Ein paar Mitarbeiter führen uns mit verbundenen Augen auf einem kürzeren Weg nach Hause.

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First Steps - Downtown
SL Bernie

Teilnehmer:
Lucian Andrea Corrobante, Loretta Goldman, Maudeyan Li-Sheng, Maria McMahon, Perdita O, Remy Hirsch

Remy Hirsch hat einen Leichnam dabei, den er dank Maudeyan Li-Sheng auch ohne blöde Fragen an der Gilde vorbei bringen kann. Er wollte ihn eigentlich wieder beleben lassen, aber derjenige, an den er sich wenden soll, sitzt im Gefängnis – R.I.P. Arturo Demas!

Maudeyan Li-Sheng befragt ihn im Gefängnis und verspricht ihm, in rauszuholen, wenn er alles erzählt – was er dann aber doch nicht tut. Und Demas wird gehängt. Aber die Spuren führen sie zu einem anderem Resser, zufällig der Gefangene aus dem Zug, der Loretta Goldman und anderen noch Geld schuldet, weil sie ihn befreit hatten. So finden beide Gruppen halbwegs zeitgleich heraus, dass sie den gleichen suchen, und machen sich auf. Unterwegs werden sie beinahe beraubt, von lebenden Verlorenen infiziert, bis sie schliesslich zu dem Resser Jordan Michaels finden (tief unten in der Kathedrale).

Sie stören sein Ritual nicht und warten ab. Danach holen sie sich das Geld – und da sie nicht angreifen, gibt er es ihnen problemlos. Er erzählt, dass sein Herr mächtig ist, und dass sie ihn schon gesehen haben — Uktena, der aber nur still zusieht und dann verschwindet.

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First Steps - Train Ride
SL Bernie

Teilnehmer:
Lucian Andrea Corrobante, Loretta Goldman, Maudeyan Li-Sheng, Maria McMahon, Perdita O, Remy Hirsch

Prolog

Aus dem einen oder anderen Grund habt ihr den Zug nach Malifaux bestiegen. Vielleicht weil ihr vom Reichtum dort gehört hat, der auf der Straße liegen soll. Vielleicht weil ihr das Abenteuer sucht. Vielleicht einfach nur aus Neugier, wie es dort wohl sein mag, und ob die Geschichten, die man so liest stimmen? Vielleicht wollt ihr auch einfach nur vor etwas oder jemandem abhauen?

Die Zugfahrt auf der Erdenseite ist fast wie jede andere Zugfahrt. Ihr wisst, dass die Fahrt jetzt noch etwa halben einen Tag dauern wird, etwa ¼ der Strecke davon auf der anderen Seite des Breach. Die Reisenden stammen aus aller Herren Länder dieser Erde. Eine Gruppe gelber Menschen sitzt in einer Ecke und raucht gemeinsam. Vermummte Gestalten, von denen man nur braune Augenpartien sieht mit krummen Schwertern. Schwarze Menschen mit Anzügen, Rothäute mit Federkleid, Turbane, Melonen, Zylinder, Damenhütchen, Strohhüte, alles was man sich nicht einmal vorstellen konnte.

In jedem Wagen stehen 2 übel gelaunt aussehende Gildenwächter. Ihr kommt euch fast wie in einem Hochsicherheitszug vor. Eine Weile wird der Zug sogar von Reitern begleitet. Sobald man sich dem Breach nähert drehen sie ab.

Ihr habt schon viel gehört vom Breach, aber was ihr seht ist einfach unglaublich. Ein Wirbel an Farben, mitten im Nichts. Waren links und rechts gerade noch bewaldete Hügel und Farmland, ist plötzlich freischwebend ein Farbwirbel, ein Loch in der Realität, ein Riss. Es dauert noch ein paar Stunden, bis ihr wirklich durch den Riss fahrt.

Euer Zug hält genau darauf zu und es scheint ein wenig als würde der Zug geradewegs auf ein Gebirge zurasen…

Szene 1 – Visionen:

Die Passage durch den Breach ist für alle etwas anders. Was alle merken, ist die Geruchsintensität. Viele Gerüche auf einmal. Schwere Blumendüfte vor allem, aber dann nach einer Weile riecht man einen unterschweligen süßen Geruch, der alles druchdringt und den man nicht mehr verdrängen kann, sobald man ihn wahrgenommen hat.

Außer den SC sind nur 3 andere Personen an Bord wach. Artem Kelly, ein Gefangener (Jordan Michaels) und ein kleiner Junge (Uktena). Die Landschaft ist skurill und Kakteen und Bäume laufen langsam herum. Der Zug steht still! Alle Passagiere stehen still! Der Junge springt singend herum und berührt hin und wieder Passagiere, bis er auf die SC trifft: “Warum seid ihr wach? Ich will nicht, dass ihr nach Malifaux geht”. und schwupps stehen die SC alle weit vor dem Zug mitten zwischen den Kakteen.

Der Weg zum Zug ist beschwerlich und erfordert viel Willenskraft. Währenddessen greifen die Kakteen an. Magische Experimente haben ungeahnte und unvorhersehbare Auswirkungen. Bevor sie den Zug erreichen bemerken sie, dass die Zeit langsam wieder anläuft und der Zug sich zentimeterweise fortgewegt. Knapp schaffen sie es an Bord.

Szene 2 – Die lebenden Toten:

Überall an Bord geschehen merkwürdige Unfälle. Einigen Passagieren platzt der Kopf, andere verbluten, andere haben magische Ausbrüche und verwandeln halbe Waggons in Eis. Gemein ist allen, dass der Junge sie berührt hatte. In einem der vorderen Wägen muss ein Passagier einen nekromantischen Ausbruch gehabt haben, denn überall sind Zombies und nagen an Menschen. Sie können gerade verhindern, dass die Zombies die Lok übernehmen und hängen alle Wägen von der Lok ab. Ein Teil der SC hat sich im hinteren Gildenwagen verschanzt.

Am Bahnhof können die SC aus der Lok alle warnen, allerdings rauscht der führerlose Zug dann in das Haus des Governor General und vernichtet alles… die SC können nur vom Galgenberg gegenüber zusehen. Die anderen im Zug konnten sich dank der Warnung der SC aus der Lok gut abpolstern und kommen halbwegs gut aus der Sache heraus. Bei dem Unfall ist das versteckte Dynamit explodiert und hat die Zombies sauber zerrissen.

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