Through the Breach

Die rote Frau

Kommen in einen Bereich der Slums, in denen sich Vadim auskennt. Er steuert auch gleich ein Waisenhaus an, um seine Schwester dort abzugeben. Als er der alten Frau dort sagt, dass sie Dunja heißt, sagt sie, dass sie aber Lili heißt. Verwirrt und erschöpft fragt er aber nicht weiter nach. Sie erkennt auch Vadim nicht wieder.

          Auf einer Kreuzung finden wir einen Haufen Toter. Einer der Männer atmet noch. Stellt sich als Velan Tyris vor, ein Rumäne aus Downtown, feine Kleidung. Hat sich hier mit seiner Fast-Verlobten Bessi getroffen. Hät sich mal besser ne andere Gegend dafür ausgesucht. Sie ist entführt worden, von Radu, ebenfalls aus Rumänien, übler Kerl hier. Auf der Suche nach Bessi werden wir ein paarmal von Zombies angegriffen. Sind verdammt schnell und haben ne scharfe Klinge.

Als wir auf Radu treffen schneidet mir eine dieser scheißkrummen Säbel mein Scheißbein ab! Dafür brennt Radu! Und der Zombie auch! Hope ist schon tot. Hope war ne Dirne, die wir hier zusammen mit Charity auf der Straße getroffen haben. Radu hat sie für ein Ritual geopfert. Arsch. Hat nen komischen Spiegel bei sich, und nen Dolch, den mit dem er Hope gelyncht hat, außerdem ein Notizbuch in Rumänisch.

Humpeln zu Velan zurück. Der Drecksack is gerade dabei Charitiy, der zweiten Dirne, ebenfalls die Kehle aufzuschlitzen! Gibt’s das!? Bevor wir was tun können, erscheint sowas wie’n Geist. Rotes Kleid, lange schwarze Haare – genauso wie er Bessi beschrieben hat. Hände wie Scherenklingen… keine Frau. Die beiden verschwinden vor unseren Augen.

Endlich zurück im Lotus, wird sich um uns gekümmert. Das Bein is aber nicht mehr zu retten. Wenn ich Radu noch mal verbrennen könnte, langsam, würd ich das echt gern tun. In ner Tageszeitung steht, dass Velan aufgeknüpft auf dem Galgenhügel gefunden wurde. Kann mir ein schadenfrohes Grinsen nicht verkneifen. Seine Bessi hat den Antrag wohl abgelehnt. Im Notizbuch von Radu ist das Ritual beschrieben, wie man Bette Noir – wie Bessi eigentlich heißt – beschwören kann. Das Ritual heb ich mal auf, aber eigentlich hab ich nicht vor sie mal zu beschwören.

Lili ist zurück. Die alte Dame meinte, sie kann sich nicht um sie kümmern. Kann ich verstehen, Lili is echt gruselig irgendwie. Sieht schon wieder paar Jahre älter aus. Nun redet sie auch mit uns. Ist die Tochter von Candy – dem Gruselmädchen – Dunja ist ihre Schwester. Sie muss Süßigkeiten für Candy besorgen. Wir haben Gefallen bei ihr gut, dafür, dass wir sie gerettet haben.

Lady hab ich zur Rede gestellt. Sie erzählt von meiner Mutter. Sie hat nie für sie gearbeitet. Ist geflohen und hat bei der Lady im alten Haus Zuflucht gefunden. Sie war 14, hatte ne Affäre mitm Jungen, Henry. Er war 15, aus reicher Familie, also jetzt. Fords. Er is wohl in Detroit. Dann bin ich geboren. Dann is sie fort, man hat sie wegbringen müssen, damit ihr nichts passiert. Die Fords wollten die Spuren verwischen. Sie is vermutlich in Europa untergetaucht. Mist. Kann nicht mal auf die Lady sauer sein. Hat ihr nur geholfen. Und mir, mein Leben lang. Hier in Mailfaux ist wohl nur ein Cousin von Henry. Überlege, ob ich ihn mal besuche. Besser nicht. Aber sehen will ich ihn, und wenn es nur von weitem ist.

Zeit sich um mein Bein zu kümmern. Lady schickt mich zu Inventor Ghost. Der Typ is klein, etwas unheimlich. Überall in seinem Haus schweben Geister, die ihm helfen. Ne Sekretärin, ein Blasebalg-Drücker. Er nimmt meine Maße und zeigt mir ne Galerie voller verschiedener Beine. Scheiße, hätt lieber meins wieder. Aber der magische Honigglibber von der Lady hat nich geholfen. Hilft nichts. Dann such ich mir hier wenigstens was teures raus…

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